Auch das Jahr 2011 kann man wahrlich nicht als ein glückliches Jahr in der Erotikbranche sehen. Wieder einmal gingen viele Club und Bordelle den Bach runter und viele Newcomer waren schon wieder weg, noch bevor ihre erste Monatsmiete fällig wurde. Aber wo viel Schatten ist, gibt es naturgemäß auch viel Licht und dieses Licht schien fast pausenlos auf uns herab und so können wir sagen, „dass Jahr 2011 war ein erstaunlich gutes Jahr für uns“.  Schon seit dem Jahr 2010 stellen wir unsere Partys pö a pö um und im Jahre 2012 wird diese Umstellung gänzlich vollzogen sein. Ab 2012 werden wir unser Partyangebot deutlich erweitern und den jetzigen Gegebenheiten anpassen. Dazu gibt es aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr Informationen.

 

Januar 2011

Der Januar, eigentlich ein sehr ruhiger Monat, entpuppte sich als wahrer Wonnemonat. So viele Gäste hatten wir noch nie in einem Monat, obwohl in Deutschland ein Winterchaos herrschte.

Auch wir wurden Opfer dieses Winterchaos und müssten auf dem Rückweg von einer Party in Köln, stundenlang auf der A1 im Stau stehen, weil LKW Fahrer zuerst über die glatten Fahrbahnen donnerten und sich dann quer stellten – Scheiße, war das kalt im Auto!

Mit Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden bekamen wir starke Kinos hinzu. Zum ersten Mal kauften wir 10.000 Kondome direkt vom Hersteller. Die Mädels staunten und wetteten darauf, dass die Kondome mindestens bis ins Jahr 2013 reichen würden.

Wir sind wieder öfters im Pascha, um die Vorbereitungen für Lea Blow Blowjob Weltrekordversuch zu treffen. Alles läuft gut und wir gehen optimistisch an den Weltrekordversuch heran.

Februar 2011

Als Lea Blow zum ersten Mal das Pascha betritt, ist so von der Größe und den Annehmlichkeiten im Backstagebereich doch sehr überrascht. Auch Ela, die als gute Fee Lea unterstützen soll, ist tief beeindruckt vom Pascha. Beim gemeinsamen Frühstück im Pascha Restaurant werden nochmals alle Details besprochen. Während Lea die wartenden Herren bläst, serviert Ela, nur mit einem Servierhäubchen und Serviceschürze bekleidet, Getränke für Lea und die Gäste.

Irgendwie war es doch klar, dass sich Ela nicht an diese Absprache halten würde. Immer und immer wieder wurde sie kniend auf irgendeinem Flur oder Raum im Pascha angetroffen. Die hat sich so machen Pimmel weggelutscht.

Lea Blow schaffte es unter großen Mühen und noch mehr Leiden den alten Weltrekord von 249 Männern einzustellen. Mit 254 Männern hat sie eine neue Bestmarke gesetzt, die sicherlich eine ganze Weile Bestand haben wird – Denn so ein Blowjob Day ist eine unglaublich harte Angelegenheit.

Auch im Februar sind alle Partys ausgebucht – Das Jahr fängt ja gut an!

März 2011

Am 9. März nahmen wir das Kinomobil, einen Smart, in Betrieb. Diesen Wagen habe ich für die Mädels gekauft. Die Girls können den Wagen wann immer sie wollen nutzen und davon machen sie reichlich Gebrauch. In vielen Städten ist der Wagen schon bekannt und auf der Autobahn werden die Mädchen sehr oft aus vorbeifahrenden Fahrzeugen fotografiert.

Alles ist gut, bis es dann am 21 März in Frankfurt zum Eklat kommt.
Mindestens 14 Polizisten und Mitarbeiter des Ordnungsamtes Frankfurt stürmen unsere Party. Sofort war klar, hier geht es nicht um eine „normale“ Überprüfung, hier findet eine Machtdemonstration durch das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt statt. Während die Polizei etwas verschämt zu Boden schaute, tobten sich die Mitarbeiter des Ordnungsamtes so richtig aus.

Im Laufe der nächsten Wochen und Monate wurde dann von Seiten der Stadt Frankfurt ein Verfahren auf Biegen und Brechen durchgezogen, wobei selbst erfahrene Juristen ungläubig mit dem Kopf schüttelten. Jetzt muss der Staatsanwalt gegen Mitarbeiter der Stadt Frankfurt ermitteln, da der Verdacht besteht, dass diese Razzia eine Gefälligkeit für die einheimische Bordellszene gewesen sein könnte. Kurz gesagt, es besteht der Verdacht, dass Mitarbeiter der Stadt Frankfurt bestochen wurden..

April 2011

Der April ist ein ganz normaler Monat, nichts ist auffällig, alles geht seinen normalen Gang. Nur die Mädels freuen sich, dass sie in jedem Kino DVD`s von sich stehen sehen und sie Autogramme geben müssen. Aber das machen sie doch gerne.

Bis April haben wir 8 neue Filme produziert. Das sind im Schnitt 2 Stück im Monat, nicht gerade viel, aber wir sind ja auch ständig unterwegs.

Für eine Filmserie mit Melissa taucht eine ganze neue Kunstfigur auf, Sergeant (SGT) Pain. Der erste Dreh fand in den Niederlanden auf einem militärischen Übungsgelände statt. Sofort erscheint die Niederländische Militärpolizei (Marechaussee) und schaute sich das ganze in Ruhe an. Es gab dann ein paar Verhalteshinweise in Bezug auf den Naturschutz und dann konnten wir drehen.

Als aber nach einer Stunde ein höherer Offizier mit seinem Hund Gassi ging und uns sah, reagierte er ein wenig sauer und nun mussten wir die Dreharbeiten einstellen. Künstler haben es auch in den Niederlanden nicht immer leicht.

Mai 2011

Für ihre 1000. Ausgabe der Happy Weekend brauchte der Verlag einen Knaller und so fragte er an, ob wir bereit sind für einen Bericht und für Klappe 69 zur Verfügung zu stehen.

Machen wir doch gerne und so zogen Lea Blow und Julia ihren Slip aus und Kyra Shade filmte sie für Klappe 69 auf der Matte. Anschließend interviewte Kyra die Beiden und auch Herbert, der Kinobetreiber, stand bei Kyra Rede und Antwort.

Melissa frönte ihrer Leidenschaft und stellte sich im Studio der Herausforderung von zwei Mastern gleichzeitig erzogen zu werden. Dieser Dreh brachte die dauergeile SM Liebhaberin an ihre Grenzen und so entschloss sie sich, zuerst zu heulen um danach das Erlebte zu genießen. Heraus kam ein sehr, sehr guter Film.

Du hörst an dieser Stelle immer öfter das Wort SM und das ist so gewollt. In Zukunft wird es bei uns etwas härter zugehen, aber davon später mehr. Sind wir nicht alle ein bisschen pervers?

Hilfe, wir brauchen Kondome, schnell wieder neue bestellen, diesesmal aber 20.000 sonst reicht es nicht.

Juni 2011

Was für ein Skandal! Das schwedische Parlament diskutierte über das Pascha und über unsere GangBang Partys dort. Was war passiert?

Der schwedische Filmemacher Svante Tidholm besuchte 3 Jahre lang das Pascha und dokumentierte seine Besuche in einem Film, der unter dem Titel „Like a Pascha“ im Jahr 2011 in Schweden ausgestrahlt wurde. In Schweden, wo Prostitution verboten ist, ist alleine schon das Pascha ein Hort des Unrechts. Das wir dann dort auch noch GangBang Partys und dann sogar Partys mit Transgirls veranstaltet haben, war wohl zuviel für die alten Wikinger. 

Und so wurde im schwedischen Parlament darüber diskutiert, ob man ein solches Sodom und Gomorra, der schwedischen Bevölkerung zeigen durfte.

Flux lud Alice Schwarzer den geschockten Herrn Svante Tidholm zum Interview  für die Emma ein, denn einen solchen Frauenversteher findet man nicht alle Tage und als für Beide feststand, dass Prostitution ganz schrecklich ist, war die Welt wieder in Ordnung. Könnte man aus Scheinheiligkeit Energie gewinnen, brauchte man keine Atomkraftwerke mehr.

Juli bis Dezember

Schon bald sind wir online:

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